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Kanton Zürich: Verbot der Sterbehilfe abgelehnt

Kanton Zürich: Verbot der Sterbehilfe abgelehnt
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Die Wähler im Schweizer Kanton Zürich haben ein Verbot der Sterbehilfe mit großer Mehrheit abgelehnt. Bei einer Volksabstimmung fand sich nach ersten Ergebnissen keine Mehrheit für Vorschläge, die Sterbehilfe entweder zu verbieten oder sie auf Bewohner des Kantons Zürich zu begrenzen.

Initiiert wurde das Referendum von der konservativen Eidgenössisch-Demokratischen Union (EDU) und der Evangelischen Volkspartei (EVP). Sie wollten vor allem den sogenannten “Sterbetourismus” begrenzen – wenn also Menschen aus dem Ausland in die Schweiz kommen, um ihrem Leben ein Ende zu setzen.

In der Schweiz ist passive Sterbehilfe erlaubt, solange keine “egoistischen Motive” zugrundeliegen. Rund 200 Menschen nehmen jedes Jahr in Zürich dieses Recht wahr.

Alle großen Schweizer Parteien, von den Sozialdemokraten bis zur rechtspopulistischen Schweizerischen Volkspartei (SVP), hatten die beiden Initiativen abgelehnt.

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