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Streit mit Spanien um Herkunft des EHEC-Erregers

Streit mit Spanien um Herkunft des EHEC-Erregers
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Spanien wehrt sich gegen den Vorwurf, seine Gurken seien mit dem gefährlichen neuen Darmkeim verseucht. Dafür gebe es keinen Beweis, sagt die Regierung: Die Verseuchung könne auch in einem anderen Land passiert sein.

Kritik richtet sich auch gegen die deutschen Behörden – weil sie so schnell Spanien als Ursprung des Erregers benannt hätten.

Schon nach ein paar Stunden sei der Alarm ausgelöst worden, sagt eine Vertreterin des Bauernverbandes UPA. Deutschland habe mit seinen Gesundheitswarnungen einiges im Ablauf übersprungen. Das sei sehr schwerwiegend – nicht nur wegen der möglichen Auswirkungen auf die Landwirtschaft, sondern weil es auch nichts als Angst erzeuge.

Das sei übereilt gewesen, meint der Chef von Hortyfruta, dem Verband der andalusischen Obst- und Gemüsebauern. Es seien ja nicht nur Erzeugnisse aus Spanien, sagt er: Er habe gehört, es habe vier Kontrollen gegeben, und in einem Fall stamme die Probe aus Holland.

Die Zahl der bestätigten Todesfälle in Deutschland hat sich auf sechs verdoppelt. Auch in Österreich ist der Erreger angekommen – wenn auch vorerst in zwei deutschen Urlaubern. In der Schweiz ist eine Frau nach der Rückkehr aus Norddeutschland erkrankt; ihr Zustand ist stabil.

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