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Zelaya kehrt aus dem Exil nach Honduras zurück

Zelaya kehrt aus dem Exil nach Honduras zurück
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In Honduras ist Ex-Präsident Manuel Zelaya bei seiner Ankunft aus dem Exil von Tausenden Anhängern begeistert begrüßt worden.

Viele Staaten hatten seine sichere Rückkehr zur Voraussetzung für eine Normalisierung der Beziehungen zu Honduras gemacht.

Zelaya sagte in der Hauptstadt Tegucigalpa, er werde für den Rest seiner Tage in seiner Heimat bleiben. 16 Monate hatte er im Exil in der Domenikanischen Republik verbracht.

Zelaya dankte den Präsidenten von Honduras, Nicaragua, Venezuela und Kolumbien, die seine Rückkehr möglich gemacht hätten. Auch seinen Anhängern sprach er seinen Dank aus.

Im Juni 2009 war Zelaya, ein enger Freund des venezolanischen Präsidenten Hugo Chavez, vom Militär aus dem Amt geputscht und außer Landes gebracht worden. Konservative Kreise fürchteten Zelayas geplante Verfassungsreform und wollten verhindern, dass aus Honduras ein zweites Venezuela wird.

Zelayas Rückkehr wurde technisch gesehen nun durch die Entscheidung eines Gerichts möglich, das Anfang Mai gegen ihn laufende Verfahren wegen Korruption und Verrats gestoppt hatte.

Präsident Porfirio Lobo hatte daraufhin zugesagt, dass Zelaya wieder einreisen dürfe und seine Partei zu Wahlen zugelassen werde. Im Gegenzug wird Honduras wieder in die Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) aufgenommen, aus der es nach dem Putsch ausgeschlossen worden war.

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