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NATO-Einsatz gegen Libyen wird immer mehr zur Belastungsprobe

NATO-Einsatz gegen Libyen wird immer mehr zur Belastungsprobe
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Der britische Navy-Chef Mark Stanhope hat am Dienstag in London gegenüber Medienvertretern eine Verstärkung seiner Flotte gefordert. Sie stoße bei der Operation schon jetzt an ihre Grenzen.

In Belgrad schlug der französische NATO-General Stephane Abrial bei einem Treffen des transatlantischen Militärbündnisses ähnliche Töne an:

“Die libysche Krise hat uns hier alle überrascht. Wir nehmen die Aufgabe hier sehr ernst und führen unseren Auftrag mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln aus. Mit fortschreitender Zeit muss aber klar sein: unsere Ressourcen werden nicht ewig halten.”

Den libyschen Rebellen gelingen unterdessen trotz der Nato-Unterstützung nur wenig Fortschritte gegen die Truppen von Machthaber Gaddafi.

Zwar nahmen sie am Dienstag nahmen sie die Stadt Kikla ein, die 150 Kilometer südwestlich der Hauptstadt Tripolis liegt.

Zuvor jedoch hatten Regierungstruppen eine Raffinerie in der Rebellenhochburg Misrata beschossen und schwer beschädigt.

Die bereits nur noch sehr eingeschränkt arbeitende Anlage zur Versorgung der Stadt fiel vollständig aus.

Während die US-Außenministerin Hillary Clinton die Afrikanische Union aufgerufen hat, den Druck auf Gadafi zu erhöhen, zeigte sich dieser im libyschen Staatsfernsehen bei einer Partie Schach mit dem russischen Präsidenten des Weltschachverbandes, Kirsan Iliumjinov.