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"Für uns ist das auch eine Riesenchance"

"Für uns ist das auch eine Riesenchance"
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Das Vertrauen des Parlaments hat er bekommen, nun will Griechenlands Ministerpräsident Giorgos
Papandreou keine Zeit verlieren. Schon heute abend soll das Kabinett über letzte Details
des umstrittenen drastischen Sparprogramms entscheiden und es dann direkt ins Parlament schicken.
 
Die meisten Griechen sind wütend – die einen auf die Regierung. Andere auf Trickserei, Selbstbedienungsmentalität und Schattenwirtschaft, die das Land dahin gebracht haben, wo es heute ist.  
 
 
Ein Passant in Athen: 
“Soll das eine faire Regierung sein ? Die denken nur an die Interessen des Auslandes. Ist doch traurig.”
 
Spiros Tzilialis, IT-Ingenieur:
“Es ist Zeit, dass sich in diesem Land etwas ändert. Unsere Entscheidungsstrukturen, das ganze System sind rückständig. Und die Leute haben sich über Jahre an einen Staat der Vetternwirtschaft gewöhnt, in dem immer  etwas mitläuft unter dem Tisch. Es ist Zeit, dass das hier ein moderner Staat wird, wie andere auch. Für uns ist das auch eine Riesenchance.”
 
In einer dramatischen Nachtsitzung hatten 155 Parlamentarier von 300 für die Regierung gestimmt –
vor dem Parlament demonstrierten derweil rund 10 000 Menschen gegen den radikalen Sparkurs.
 
Die Regierung muss nun innerhalb einer Woche auch das Sparprogramm vom Parlament billigen lassen. In den Staatskassen des Euro-Landes ist nur noch bis Mitte Juli Geld,  
 
Bevor sie mit der nächsten Finanzspritze in Höhe von zwölf Milliarden Euro aus der anstehenden Kredittranche von EU und IWF nachgefüllt werden, muss das Sparprogramm gebilligt sein.
  

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