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Norwegen hält inne

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Mit einer Schweigeminute hat Norwegen am Montagmittag der Opfer der Anschläge von Utøya und Oslo gedacht. Um 12 Uhr leiteten König Harald V. und Ministerpräsident Stoltenberg das Gedenken vor der Osloer Universität ein.

Die fünf Millionen Norwegen ließen zur Mittagsstunde die Arbeit ruhen. Alle Eisenbahnzüge wurden zum Halten gebracht, in der Hauptstadt Oslo kam der Straßenverkehr zum Erliegen.

Aus Solidarität mit Norwegen fanden auch in den skandinavischen Bruderländern Schweden, Dänemark, Island und Finnland Schweigeminuten statt.

Landespolizeichef Øystein Mæland teilte dem Fernsehsender NRK mit, dass im Verlauf des Tages, die Zahl der Toten wohl nach unten korrigiert wird. Bisher waren die Behörden von mindestens 86 Toten beim Massaker in einem Sommerlager auf der Insel Utøya und mindestens sieben Toten durch die Bombenexplosion im Osloer Regierungsviertel ausgegangen.