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Ermittlungen gegen Rechtsextremisten in Europa

Ermittlungen gegen Rechtsextremisten in Europa
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Nach den Anschlägen in Norwegen ermittelt die Polizei europaweit auf Hochtouren gegen mutmaßliche Rechtsextremisten. Bei einer Razzia in Süddeutschland wurden Waffen, Munition und Computer sichergestellt. 18 Menschen sollen einer ausländerfeindlichen Gruppierung angehören. Man habe die Verdächtigen bereits seit März im Visier, es gebe aber keine Verbindungen zu Norwegen, erklärte der Stuttgarter Sprecher der Kriminalpolizei Horst Haug.

Mögliche Verbindungen zum Attentäter in Norwegen weist auch der rechtsextreme britische Blogger Paul Ray von sich – trotz ähnlicher Wortwahl. Ray sagte, “was Anders Behring Breivik und er über Immigration und Dschihad sagten, könne nicht in einen Topf geworfen werden. Denn was Breivik getan habe, sei durch níchts zu rechtfertigen. Mit solchen Taten könnten keine politischen Ideen oder Ziele verfolgt werden.”

Im Internet beruft sich Breivik indirekt auf Ray. Dieser leitet eine Gruppierung namens “Der alte Orden der Tempelritter”. Ray lebt auf Malta, weil er in seiner Heimat wegen des Schürens von Rassenhass verhaftet werden sollte.

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