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Serben brennen Grenzübergang nieder

Serben brennen Grenzübergang nieder
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Nach den Gewaltausbrüchen an der Grenze zwischen Kosovo und Serbien hat die internationale Schutztruppe KFOR die Lage beruhigt. Starke KFOR-Verbände sichern den Grenzen. Die Kosovaren in dem in einen serbischen und albanischen Teil gespaltenen Mitrovica sind enttäuscht:

“Wir haben darauf gewartet, dass die Welt uns hilft, aber sie zögern und unternehmen nichts, um die Serben aufzuhalten”, klagt Lehrer Sadri Haziri.

Gestern abend war die Lage an der Grenze eskaliert, als maskierte Angehörige der serbischen Minderheit den Grenzübergang Jarinje niederbrannten und dort stationierte KFOR-Soldaten beschossen. Die KFOR hatte die Grenzübergänge gesichert, nachdem eine Sondereinheit der kosovarischen Polizei am Dienstag versucht hatte, die Grenzübergänge unter ihre Kontrolle zu bringen.

Nach Scharmützeln mit der serbischen Bevölkerungsmehrheit des Nordkosovo zogen sich die kosovarischen Polizist zurück. Bei den Auseinandersetzungen wurde ein kosovarischer Polizist getötet.

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