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Zyperns Regierung tritt zurück

Zyperns Regierung tritt zurück
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Die Krise rund um die Explosion in einem Munitionslager auf Zypern hat politische Auswirkungen: Die Regierung erklärte ihren Rücktritt; in den kommenden Tagen will Zyperns Präsident ein neues Kabinett zusammenstellen. Zuletzt hatte es massive Proteste gegeben, seit am 11. Juli im Hafen vom Limassol ein Depot mit fast 100 Containern beschlagnahmter Munition explodierte. 13 Menschen wurden dabei getötet. Die Bevölkerung gibt der Regierung die Schuld, da offenbar Warnungen von Armeeangehörigen vor der unsachgemäßen Lagerung der Munition ignoriert worden waren.

Daneben hatten auch die anhaltenden wirtschaftlichen Probleme des Landes die Regierung geschwächt. Anfang Juni war ein Sparpaket in Aussicht gestellt worden; dennoch hatte die Ratingagentur Moody’s erst vor kurzem die Bonität Zyperns heruntergestuft.

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