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Neue Militäroffensive in Syrien

Neue Militäroffensive in Syrien
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Nach einem Monat Belagerung hat die syrische Armee die Oppositionshochburg Hama im Morgengrauen gestürmt. Bei dem Angriff sind Menschenrechtsaktivisten zufolge mehr als 90 Menschen getötet und Hunderte weitere verletzt worden.

Die Angaben konnten von unabhängiger Seite nicht überprüft werden. Damaskus hat seit Beginn der Proteste gegen Präsident Baschar al-Assad ausländische Journalisten des Landes verwiesen.

Auch die Stadt Deir al-Zor soll von Panzern beschossen worden sein. Die syrische Führung machte unterdessen bewaffnete Terrorgruppen für die Revolten im Land verantwortlich.

Beobachtern zufolge will die syrische Regierung die Widerstandsbewegung vor Beginn des Fastenmonats Ramadan am Montag brechen. Die Aktivisten hatten für den heiligen Monat tägliche Proteste angekündigt.

Hama erhebt sich nicht zum ersten Mal. 1982 unterdrückte Assads Vater mit Hilfe des Militärs in der Stadt einen Aufstand von Islamisten. Schätzungen zufolge wurden bis zu 30.000 Menschen getötet. Das Massaker von Hama ist in Syrien bis heute ein Tabuthema.

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