Eilmeldung

Eilmeldung

Arikas geprellte Fußballer

Sie lesen gerade:

Arikas geprellte Fußballer

Arikas geprellte Fußballer
Schriftgrösse Aa Aa

Sie lauern in Paris auf ihre Chance. Spieler aus verschiedenen Ländern Afrikas und alle eint ein gemeinsames Problem. Sie sind falschen Agenten und Spielervermittlern auf den Leim gegangen. Und so finden sich die jungen Afrikaner auf einmal mit zerstörten Träumen wieder, in diesem Fall in Paris.

“Der Agent hat mich einfach fallen gelassen”, berichtet einer der enttäuschten Fußballer. “Es gibt keinen Kontakt mehr zu dem Spielervermittler. Ich weiß nicht wo er ist. Es ist ein Portugiese der mir gesagt, er kenne wichtige Leute in Frankreich.”

Doch der Spielervermittler hatte nur eines im Sinn. Er machte dem Fußballer große Versprechungen, zog ihm dann das Geld für die Reise nach Europa aus der Tasche um letztloch unerkannt zu verschwinden.

Ein ehrenamtlicher Fußballtrainer kümmert sich um die Jungs und sagt: “Natürlich ist das wie Menschenhandel. Sie sagen den Spielern, es dauere nicht lange bis sie bei einem Club spielen können. Sie nehmen sich das Geld und die Spieler bleiben dann hier hängen.”

Allein in Paris sind 50 afrikanische Fußballer auf diese Art und Weise gestrandet. Sie halten sich zumindest mit einem extra für sie organisitierten Training fit. Eine Rückkehr nach Afrika ist schon allein aus finanziellen Gründen nicht so einfach.