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Türkei fordert Reformen in Syrien

Türkei fordert Reformen in Syrien
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Der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan hat von Syrien Reformen innerhalb der nächsten zwei Wochen verlangt. Das Blutvergießen in dem Nachbarland müsse sofort aufhören, so Erdogan in Ankara. Seine Regierung habe eine klare Botschaft an Damaskus gesandt.

Am Dienstag hatte Syriens Präsident Bashar al-Assad den türkischen Außenminister Ahmet Davutoglu empfangen und sich eine Einmischung der Türkei verbeten. Assad sagte, seine Regierung werde weiterhin gegen terroristische Gruppen im Land vorgehen.

Die syrische Armee ist unterdessen aus Hama im Zentrum des Landes wieder abgezogen. Teile der Stadt liegen in Trümmern. Wohnungen wurden verwüstet.

Nach Massenprotesten der Bevölkerung waren die Soldaten am 31. Juli hier einmarschiert. Allein an diesem Tag töteten sie in der Stadt nach Angaben von Menschenrechtsaktivisten etwa hundert Zivilisten. Während der Belagerung Hamas kamen dutzende weitere Menschen ums Leben.

Syrische Truppen rückten am Mittwoch mit Panzern

in die Ortschaft Taftanaz vor. Auch in der Großstadt Deir al-Zor hielten die Militäroperationen an. Dort sollen 17 Zivilisten umgekommen sein.

Seit dem Beginn der Unruhen in Syrien Mitte März wurden mehr als 2000 Menschen getötet. Tausende Syrer flüchteten ins Ausland.

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