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Moskauer Putsch läutet Ende der UdSSR ein

Moskauer Putsch läutet Ende der UdSSR ein
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Vor zwanzig Jahren hielt der Putsch altkommunistischer Hardliner in Moskau die Welt in Atem. Der Sieg des Reformpolitikers Boris Jelzin über die Putschisten läutete das Ende der Sowjetunion ein. Der russische Präsident machte sich zur Galionsfigur der Putschgegner.

Die altkommunistische Junta unter dem sowjetischen Vizepräsidenten Gennadi Janajew hatte Staats- und Parteichef Michail Gorbatschow wegen einer “Gesundheitskrise” von allen Ämtern entbunden und in seinem Urlaubsort auf der Schwarzmeer-Halbinsel Krim festgehalten. Doch die Putschisten werden weder von der Bevölkerung noch von den Streitkräften unterstützt. So gelingt es unter der Führung Jelzins den Putsch niederzuschlagen.

Zwar kehrt Gorbatschow in den Kreml zurück, doch sein Erfolg ist nur von kurzer Dauer: Immer mehr Sowjetrepubliken erklären nach dem Staatsstreich ihre Unabhängigkeit. Am Jahresende ist die UdSSR untergegangen.

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