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Syrien: "Lieber tot als erniedrigt"

Syrien: "Lieber tot als erniedrigt"
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“Lieber tot als erniedrigt” so das Thema der syrischen Freitagsdemonstrationen – die Konfrontationen gingen am Samstag weiter, nach nicht verifizierbaren Amateurbildern auch in der westsyrischen Stadt Duma.

Sicherheitskräfte der Regierung von Baschar al-Assad dabei in mehreren Städten

insgesamt 23 Menschen erschossen, so ein Vertreter der syrischen Opposition.

Die staatliche syrische Nachrichtenagentur Sana berichtet von drei toten Sicherheitskräften.

Regimegegner kommen auf etwa 200

syrische Soldaten, die binnen einer Woche in die Türkei oder auf libanesisches Gebiet

geflüchtet seien.

Im Libanon bringen die Unruhen in Syrien vor allem die pro-iranische Hisbollah in Zielkonflikte – sie hatte die Revolutionen in Tunesien, Ägypten, Libyen und im Jemen hatte die Bewegung noch

begrüßt, unterstützt die syrischen Regimegegner bisher aber nicht. Ein Regimewechsel in Damaskus würde eine wichtige Route für Waffenlieferungen aus Richtung Iran gefährden.

Sigrid Ulrich mit dpa,afp, Reuters