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Spannungen im kurdischen Grenzgebiet Türkei/Irak

Spannungen im kurdischen Grenzgebiet Türkei/Irak
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Im Grenzgebiet des Irak haben türkische Militärs PKK-Stellungen aus der Luft angegriffen. Zuvor waren im Südosten der Türkei zwei Soldaten und

zwei Dorfschützer bei Anschlägen ums Leben gekommen.

In der Region hat die in der Türkei, der EU und den USA als Terrororganisation eingestufte kurdische Arbeiterpartei PKK in den vergangenen Wochen mehrere Anschläge verübt. Als Reaktion hat die türkische Armee regelmäßig Luftangriffe auf PKK-Ziele im Nordirak geflogen.

In Zahlen: Im Juli seien 40 Sicherheitsleute und Militärs umgekommen, so offizielle türkische Angaben. Daraufhin habe man im Nordirak mit Luft- und Artillerieschlägen bis zu 160 militante Kurden getötet.

In gut drei Jahrzehnten separatistischer PKK-Aktivitäten sind in der Türkei mehr als 40 000 Menschen umgekommen.

Mindestens 20 Millionen Kurden leben als ethnische Minderheiten in der Türkei, im Irak, Iran und in Syrien.

In PKK-Kreisen wird vermutet, dass die Türkei und der Irak ihre Einsätze gegen Aktivisten

auf beiden Seiten der Grenze verstärkt koordinieren.

Sigrid Ulrich mit dpa, Reuters, Deutsch Türkische Nachrichten

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