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Europas Börsen nach Karlsruher Urteil erholt

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Europas Börsen nach Karlsruher Urteil erholt

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Die europäischen Börsen haben sich von den gestrigen Einbrüchen wieder erholt gezeigt. 
Frankfurt gewannn fast drei Prozent, Zürich andethalb Prozent.
 
Dabei war vor allem die Pro-Euro-Entscheidung des deutschen Verfassungsgerichts ein Impulsgeber – auch wenn Anleger damit gerechnet hatten. Robert Halver von der Baader Bank: “Die Börsen wussten ganz genau, dass das Bundesverfassungsgericht nicht anders entscheiden konnte. Hätte man gesagt, dass die Massnahmen des europäischen Rettungspakets nicht mit dem Grundgesetz konform sind, hätten wir heute den Tod der Eurozone gehabt.”
 
Ein weiterer positiver Impuls kam am Mittag noch von den deutschen Produktionszahlen, die deutlich besser als erwartet ausgefallen waren.
 
Dennoch mahnten Händler zur Vorsicht. Eine Trendwende sei noch nicht in Sicht. Auch der Euro notierte fester bei 1,4050 Dollar, einen halben Dollar höher als gestern.