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Cameron reicht Moskau die Hand

Cameron reicht Moskau die Hand
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Großbritannien und Russland streben eine Verbesserung ihrer bilateralen Beziehungen an. Der britische Premierminister David Cameron sprach sich am Montag bei seinem Besuch in Moskau für einen Neuanfang aus. Nach Ansicht des russischen Präsidenten Dmitri Medwedew gibt es mehr Gemeinsamkeiten als Meinungsunterschiede zwischen Großbritannien und Russland. Der mysteriösen Giftmord an dem Kreml-Kritiker Alexander Litwinenko hat die Beziehungen lange belastet: “Diese Frage ist nicht ausgelassen worden. Fakt ist, daß beide Regierungen nicht übereinstimmen. Für Großbritannien ist das eine wichtige Sachfrage, die ich nicht herunterspiele. Aber ich finde, das darf nicht die ganze Beziehung belasten”, sagte Cameron nach seinem Treffen mit Medwedew.

Der frühere KGB-Agent war 2006 in London mit radioaktivem Polonium 210 vergiftet worden. Für das Attentat machten die britischen Behörden den früheren KGB-Agenten Andrej Lugowoi verantwortlich. Lugowoi, der inzwischen in der Duma sitzt, beteuerte erneut seine Unschuld. Er sei zur Zusammenarbeit mit der britischen Justiz bereit. Allerdings müsse der Fall “entpolitisiert” werden. Ein Prozess in Großbritannien, wie von London gefordert, komme für ihn aber nicht in Frage.

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