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Grenzstreit zwischen Serbien und dem Kosovo eskaliert erneut

Grenzstreit zwischen Serbien und dem Kosovo eskaliert erneut
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Kurz bevor sich Serben und Kosovaren auf Initiative der EU wieder zu Gesprächen treffen, ist es an der Grenze beider Länder erneut zu gewaltsamen Auseinandersetzungen gekommen. Wie die NATO berichtete, wurden vier Soldaten der KFOR bei Zusammenstößen mit serbischen Demonstranten durch einen selbstgebauten Sprengsatz verletzt. Laut den Rettungskräften erlitten auch sechs der Serben Schusswunden.

Das ganze passierte am Grenzübergang Jarinje im Norden des Kosovo. Hier, wie auch am Übergang Brnjak hatten vor wenigen Tagen kosovarische Polizisten und Mitglieder der EU-Polizeimission EULEX den Dienst angetreten. Seit Monaten kommt es in dieser Gegend zu Auseinandersetzungen zwischen Kosovaren und der serbischen Minderheit.

Erst am Morgen hatten NATO-Soldaten nahe dem Grenzübergang Jarinje eine Straßenblockade aufgelöst, die serbische Demonstranten aufgebaut hatten. Grund für die Zwischenfälle ist ein Handelsstreit zwischen Serbien und der ehemaligen serbischen Provinz Kosovo. Mitte des Jahres verhängte Serbien ein Einfuhrverbot, daraufhin untersagte das Kosovo Importe aus Serbien.

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