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Afghanistans Präsident will keine Gespräche mehr mit Taliban

Afghanistans Präsident will keine Gespräche mehr mit Taliban
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Afghanistans Präsident will mit den Aufständischen der Taliban keine Friedensgespräche mehr führen. Damit reagiert Hamid Karsai unter anderem auf die Ermordung seines Chefunterhändlers letzte Woche.

Karsai sagte, er habe bei den Taliban keine Ansprechpartner. Ihre Anführer zeigten sich nicht; den Anschlag hätten sie weder zugegeben noch bestritten. Ihm selbst blieben jetzt nur noch Gespräche mit Pakistan.

Bei dem Anschlag wurde Burhanuddin Rabbani getötet, ein ehemaliger Staatspräsident. Er führte für Karsai Verhandlungen mit den Taliban. Getötet wurde er von einem Mann, der angeblich als Bote

der Taliban mit einem Friedensangebot kam.

Für Rabbanis Ermordung macht Afghanistan die Taliban-Führung mit Sitz im benachbarten Pakistan verantwortlich – mit Unterstützung durch den dortigen Geheimdienst.

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