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Umweltkatastrophe vor Neuseeland: Havarierter Frachter verliert weiter Öl

Umweltkatastrophe vor Neuseeland: Havarierter Frachter verliert weiter Öl
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Die Ölpest vor der Küste Neuseelands könnte zur schlimmsten Umweltkatastrophe des Landes werden – das jedenfalls sagte der neuseeländische Umweltminister Nick Smith. Bislang liefen rund 300 Tonnen Schweröl aus den Treibstofftanks des havarierten Frachters aus. Umweltorganisationen befürchten, dass das Schiff auseinanderbrechen und Öl in die Nahrungskette gelangen könnte.

Der philippinische Kapitän des Unglücksfrachters erschien zu einer Anhörung vor einem Bezirksgericht, das ihn gegen Kaution auf freien Fuß setzte. Allerdings muss er sich täglich bei der Polizei melden. Dem 44-jährigen wird vorgeworfen, unnötige Gefahren und Risiken in Kauf genommen zu haben. Ihm droht eine mindestens 12-monatige Gefängnisstrafe.

Am vergangenen Mittwoch war der Frachter auf ein Riff aufgelaufen. An den Stränden versuchen Helfer, ölverschmierte Vögel zu retten. Laut den Behörden wird der Kampf gegen die Folgen des Unglücks noch mehrere Monate dauern.

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