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St. Paul's wegen Finanzmarktprotesten geschlossen

St. Paul's wegen Finanzmarktprotesten geschlossen
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Wegen eines Protestcamps von Finanzmarktkritikern ist die Londoner St. Paul’s Kathedrale erstmals seit dem Zweiten Weltkrieg geschlossen worden. Der Domdechant begründete die Schließung mit Sicherheitsbedenken. Vor allem Touristen sind enttäuscht:

“Es ist schade. Wir sind von weit hergekommen und können nicht am Gottesdienst teilnehmen”, meint eine Besucherin, ein anderer Tourist findet: “Der Protest ist schon in Ordnung, aber wir kommen vom Kontinent und würden gerne in die Kirche.”

Mehrere hundert Finanzmarktgegner hatten vor der Kirche ihr Protestcamp eingerichtet, nachdem die Polizei ihnen am vergangenen Samstag den Zugang zur Börse versperrt hatte. Die Kirche hatte die Demonstranten zunächst wohlwollend aufgenommen und Sympathie mit ihrem Anliegen bekundet. Die Kathedrale ist auf Spenden und Eintrittsgelder von Besuchern aus aller Welt angewiesen. Sie verliert täglich rund 20.000 Euro.

Im September 1940 war St. Paul’s zum letzten Mal für einige Tage geschlossen, als nach einem deutschen Luftangriff ein Blindgänger entschärft wurden.

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