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Jemen: Waffenstillstand, Tote und Verletzte

Jemen: Waffenstillstand, Tote und Verletzte
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Jemens Präsident Ali Abdullah Salih hat mit dem abtrünnigen General Ali Mohsen einen Waffenstillstand vereinbart. In der Vergangenheit waren ähnliche Vereinbarungen allerdings nie von Dauer.

Das Volk schien unbeeindruckt und ging erneut auf die Straße. Die Demonstranten forderten lautstark den Rücktritt von Saleh mit dem Slogan:

“Gaddafi ist weg, Schlächter, hör auf dein Volk.”

In der Hauptstadt Sanaa schossen Sicherheitskräfte in die Menge. Nach Angaben der Aktivisten kam ein Mensch ums Leben, Dutzende wurden verletzt.

Ein sichtlich aufgebrachter Demonstrant sagte:

“Ali Abdullah Salih fordert die internationale Gemeinschaft heraus, er reagiert nicht auf den Druck des Auslands. Gestern sagte er, dass er für einen Dialog sei und heute sehen wir, dass er Tod und Unterdrückung meint.”

Salih hatte am Montag eine Resolution des UN-Sicherheitsrates begrüßt, die eine geordnete Machtübergabe vorsieht. Viele sind jedoch skeptisch, denn Salih hatte bereits im vergangenen Mai einem solchen Plan zugestimmt und sich dann im letzten Moment geweigert, zu unterschreiben.

Die Opposition lehnt die UN-Resolution ab, weil sie den Präsidenten Straffreiheit zusichern würde. Die Aktivisten wollen Salih zur Verantwortung ziehen für die mehr als 1.000 Menschen, die seit Beginn der Proteste vor acht Monaten, getötet wurden.

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