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Notbremse im Gehirn

Notbremse im Gehirn
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Jeder Autofahrer fürchtet sich vor diesem Augenblick: Ein Passant erscheint unverhofft auf der Fahrbahn. Man will bremsen, doch schon ist der Aufprall passiert. Die Simulation verdeutlicht, was im Ernstfall geschieht, der Körper reagiert langsamer, als das Gehirn. Dabei ist auf die Schaltzentrale im Gehirn Verlass. Hirnströme könnten künftig sogar Autos bremsen. Diese Möglichkeit haben Forscher an der technischen Universität in Berlin untersucht. Dafür wurden Versuchspiloten im Fahrsimulator mit einer EEG-Kappe ausgestattet, die die Hirnaktivität in der Bremssituation aufzeichnete. Die Messungen zeigten: Kommt es zu einer Notbremsung, werden im Gehirn des Probanden mehrere Bereiche aktiv, die der bevorstehenden Bremsabsicht Ausdruck geben. Was die Berliner Forscher überraschte war die Geschwindigkeit und die Regelmäßigkeit der Reaktionsmuster.

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