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Nächste Runde unter dem Damoklesschwert

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Das Vertrauen des griechischen Parlaments hat sich Ministerpräsident Giorgos Papandreou gesichert. Dann informierte er Staatspräsident Karolos Papoulias, dass er als Chef der sozialdemokratischen PASOK bereit sei, mit den anderen Parteichefs Gespräche aufzunehmen. Das Ziel: Eine Übergangsregierung auf breiter politischer Basis und zwar möglichst rasch.
 
Wer diese Regierung führe, sei zweitrangig, so Papandreou.
 
Bisher lehnt die wichtigste Oppositionspartei Nea Dimokratia (ND) eine Beteiligung ab. Andererseits hat auch Parteichef Antonis Samaras am Sonntag einen Termin beim Präsidenten.
 
 
Viele Griechen sehen schwarz
 
 
Eine Frau: “Zusammenarbeit? Kooperieren, Warum? PASOK ist doch unten durch. Sollte Samaras von der Nea Dimokratia sich auf das gleiche Niveau begeben ? Wie kann das sein? Würden Sie jemals mit jemandem zusammenarbeiten, der Sie hasst, der Sie nicht will ? Das ist dumm.”
 
Ein Mann auf der Straße
“Hat denn keiner gesehen, was da kürzlich nachts passiert ist? Der Typ vom Finanzministerium ging hin, hat verhandelt und jetzt geht das Land in Konkurs. Wie kann ich optimistisch sein? Von denen weiß doch keiner, was er da tut.”
 
Solange Griechenland das jüngste internationale Hilfsprogramm und die nötigen Gesetze nicht gebilligt hat, bleibt die anstehende Hilfstranche von acht Milliarden Euro gesperrt. Diesmal reicht das Geld noch bis Dezember.
 
 
mit dpa, Reuters