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Weltkriegs-Bomben bei Koblenz entschärft

Weltkriegs-Bomben bei Koblenz entschärft
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Koblenz kann aufatmen: Experten haben die am Freitag im Rhein gefundenen Bomben aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft. Fast 70 Jahre lang hatten die Sprengkörper unentdeckt im Wasser gelegen, eine 1,8 Tonnen schwere britische Luftmine und eine kleinere US-Bombe. Gefährlich waren beide, die kleinere Bombe befand sich zudem noch in schlechtem Zustand und galt als besonders heikel.

Die Stadt Koblenz erlebte eine beispiellose Evakuierungaktion: Rund 45.000 Menschen mussten ihre Häuser verlassen, das entspricht fast der Hälfte der Einwohnerzahl. Auch Krankenhäuser und Pflegeheime wurden geräumt. Mittlerweile wurde die Evakuierung aufgehoben und das Sperrgebiet wieder freigegeben.

Im Krieg war Koblenz als Militärzentrum und Verkehrsknotenpunkt stark bombardiert worden, und immer wieder müssen in der Region Bomben entschäft werden. In ganz Deutschland werden noch mehrere tausend Sprengkörper der Aliierten vermutet.

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