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Polizei-Razzien bei NGOs in Ägypten

Polizei-Razzien bei NGOs in Ägypten
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Ägyptische Polizei und Staatsanwälte haben die Büros von Bürgerrechtlern durchsucht.

Insgesamt 17 Menschenrechtsorganisationen und ausländische Institutionen wurden Opfer der Razzia, darunter die Konrad-Adenauer-Stiftung und US-amerikanische Organisationen. Die Polizei beschlagnahmte dabei Dokumente und Computer.

Das US-Außenministerium reagierte umgehend und forderte die ägyptische Regierung auf, die Schikane gegen NGOs sofort zu beenden, alles Eigentum zurück zu geben und die Angelegenheit in Ordnung zu bringen.

Das gemeinnützige International Republican Institute (IRI) aus Washington wurde ebenfalls durchsucht. Auf seiner Internetseite gab das IRI zu bedenken, dass es solch einen Vorfall selbst unter dem gestürzten Präsidenten Mubarak nicht erlebt hätte.

Ägyptische Menschenrechtler kritisierten die Durchsuchungen als Einschüchterungskampagne.

Das Justizministerium hatte dagegen schon im November erklärt, dem Verdacht nachzugehen, dass Organisationen illegale Finanzhilfen aus dem Ausland erhielten.

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