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Guinea-Bissaus Präsident Sanhá in Paris gestorben

Guinea-Bissaus Präsident Sanhá in Paris gestorben
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Der Staatspräsident von Guinea-Bissau, Malam Bacai Sanhá, ist tot. Sanhá starb am Montag in einem Pariser Krankenhaus, in dem er seit November wegen seines schlechten Gesundheitszustandes behandelt wurde.

Der 64- jährige Sanhá, der an Diabetes litt, war 2009 nach der Ermordung seines Vorgängers durch Wahlen an die Macht gekommen. Er hatte in der DDR Politikwissenschaft studiert. Sanhá ist der erste Staatspräsident Guniea-Bissaus, der nicht im Amt ermordet oder durch einen Militärputsch gestürzt wurde. Am 2. Weihnachtsfeiertag war ein Putschversuch des Oberkommandierenden der Marine gegen Sanhá gescheitert.

Guinea-Bissau, das rund 1,6 Millionen Einwohner hat und etwa so groß ist wie Baden-Württemberg, gehört nach einer Studie der Vereinten Nationen zu den vier ärmsten Ländern der Welt.

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