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Kein Ende der Benzinpreisstreiks in Nigeria in Sicht

Kein Ende der Benzinpreisstreiks in Nigeria in Sicht
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In Nigeria gehen die Proteste gegen die Abschaffung der Benzinsubventionen in den dritten Tag. In Lagos blockierten am Dienstag Demonstranten eine Straßenverbindung zu den Wohnvierteln der Wohlhabenden und drohten auf ihren Transparenten mit “Bürgerkrieg”.

“Die Regierung hat uns im Stich gelassen und wir werden für unsere Rechte kämpfen. Sagt Jonathan, daß er seinen Posten verlassen soll, daß er nicht in der Lage ist die Probleme Nigerias zu lösen”, fordert Demonstrant Ademola Yakini.

Staatspräsident Goodluck Johnathan hatte zum Jahreswechsel die Benzinsubventionen abgeschafft. Daraufhin hatten sich die Benzinpreise fast verdoppelt. Durch die Streiks ist das öffentliche Leben in weiten Teilen des Landes zum Erliegen gekommen. Die Ölförderung von zwei Millionen Barrel am Tag geht jedoch noch normal weiter. Die Förderanlagen sind weitgehend automatisiert. Allerdings befürchtet die staatliche Ölgesellschaft einen Einbruch, falls der Ausstand länger andauert.

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