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Beobachter bleiben wohl noch länger in Syrien

Beobachter bleiben wohl noch länger in Syrien
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Trotz der Kritik an der Beobachtermission der Arabischen Liga in Syrien wird diese voraussichtlich um einen Monat verlängert. Eine Entscheidung soll am Wochenende fallen. Der Leiter der Mission wird am Abend in Kairo erwartet und soll dort einen Bericht über den seit Dezember laufenden Einsatz vorlegen. Zuletzt hatte die syrische Protestbewegung kritisiert, dass die rund 160 Beobachter unfähig seien, dem Blutvergießen im Land Einhalt zu gebieten. “Über das Schicksal der Mission entscheiden die Mitglieder des Verwaltungsrats, nicht die Beobachter selbst”, erklärt der Chef der Damaskus-Mission, Jaafar Kadida. “Im Lauf der nächsten 72 Stunden werden wir wissen, wie es weitergeht.”

Die Lage in Syrien bleibt unterdessen kritisch. In der Protesthochburg Homs kam es am Mittwoch erneut zu heftigen Gefechten zwischen Regierungstruppen und Oppositionsanhängern. Leichte Entspannung wurde hingegen aus Zabadani nahe der libanesischen Grenze gemeldet: Nach der Vereinbarung eines regionalen Waffenstillstands zogen sich die Panzer des Regimes offenbar vollständig aus der Stadt zurück.

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