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Zum Neujahrsfest: Luftbrücke nach Nordkorea

Zum Neujahrsfest: Luftbrücke nach Nordkorea
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Eine Luftbrücke ganz eigener Art: Nordkoreaner im südkoreanischen Exil versorgen mit Hilfe von Ballons

ihre zurückgebliebenen Landsleute. Ihnen allen steht in wenigen Tagen das Neujahrsfest nach dem Mondkalender ins Haus; Schokoladenkuchen soll es auch im Norden des geteilten Landes versüßen.

Dschang Se Yul, einer der Initiatoren, verweist auf die Lebensmittelknappheit dort und sagt, für die meisten Nordkoreaner seien die Feiertage daher eine traurige Angelegenheit.

Von Ganghwa aus, einer Insel in Grenznähe, werden die Ballons – eine Art leichter Kunststoffschlauch -auf den Weg geschickt. An Bord ist allerdings nicht nur Süßes – sondern auch Tausende von Flugblättern gegen die nordkoreanischen Machthaber und CDs mit Filmaufnahmen, die im Norden zeigen sollen, wie der Süden lebt.