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Auf den Tag genau vor 40 Jahren: Ein Japaner wird entdeckt...

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Am 24. Januar 1972 wird der japanische Soldat Shoichi Yokoi im Dschungel von Guam von Fischern entdeckt – er hatte sich nach dem Zweiten Weltkrieg 28 Jahre lang versteckt. So erfährt der Mann, dass der Krieg seit 1945 zu Ende ist. Seit den Kämpfen um Guam zwischen den USA und Japan hatten sich Shoichi Yokoi und einige seiner Kameraden im Dschungel versteckt, in Höhlen gehaust und mit selbst gebastelten Waffen gejagt. Nach und nach waren Yokois Kameraden an Krankheiten oder an Unterernährung gestorben. Der Überlebende erklärte später, dass er an sich selbst geglaubt habe und dass es keine Ungnade sei als japanischer Soldat weiterzuleben – dieser Glauben an sich selbst habe ihm Kraft verliehen. Er hatte aber Angst vor den Amerikanern gehabt, da er abgeworfene Botschaften gefunden habe, die den Sieg der USA verkündeten. Yokoi fürchtete, die Amerikaner könnten ihn umbringen. Nach ihm wurden noch zwei weitere japanische Soldaten auf den Philippinen und in Indonesien gefunden, die sich seit Jahrzehnten versteckt hatten.

Auch an einem 24. Januar: Caligula wird ermordet (41), 28 Männer, Frauen und Kinder fliehen über einen Tunnel in Berlin aus der DDR (1962), Steve Jobs präsentiert den Apple Macintosh (1984).

Am 24. Januar geboren: Joachim Gauck (1940), Neil Diamond (1941), Nastassja Kinski (1961), Karin Viard (1966), Muriel Baumeister (1972), Michelle Hunziker (1977), Mischa Barton (1986), Luis Suarez (1987)

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