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"Costa Concordia": Unklarheit um Zahl der Vermissten

"Costa Concordia": Unklarheit um Zahl der Vermissten
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Zehn Tage nach der Havarie des Kreuzfahrtsschiffs “Costa Concordia” vor der Insel Giglio haben Taucher der italienischen Marine sich den Weg in unzugängliche Bereiche des Schiffs freigesprengt. Sie wollten so den Zugang zur Restaurantzone öffnen, um dort nach weiteren Vermissten suchen zu können. Am Sonntag hatten die Rettungskräfte die Leiche einer Ungarin entdeckt, die nicht in den Passagierlisten eingetragen war. Möglicherweise war sie als Gast eines Offiziers an Bord gekommen. Auch vier weitere Tote konnten anhand der Listen bislang nicht identifiziert werden. Wegen dieser Ungenauigkeiten geht man von noch mindestens 24 Vermissten aus. Die aus ganz Europa angereisten Angehörigen der Opfer und der Vermissten besuchten eine Messe auf Giglio.

Unterdessen wird weiter darüber beraten, wann mit dem Abpumpen des Schweröls aus den Tanks des Schiffs begonnen werden kann. “Sie sollten jetzt mit den Arbeiten beginnen”, meint ein Bewohner Giglios. “Die Toten werden nicht wieder zum Leben erweckt, selbst wenn man die Leichen noch findet, ändert das leider gar nichts.” Ursprünglich hatten die Experten am Wochenende mit dem Abpumpen beginnen wollen. Wegen der weiteren Suche nach Vermissten wurden die Arbeiten jedoch noch einmal verschoben. Die “Costa Concordia” hat noch mehr als zwei Millionen Liter Treibstoff an Bord.

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