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Wien: Burschenschafter-Ball am Holocausttag sorgt für Kritik

Wien: Burschenschafter-Ball am Holocausttag sorgt für Kritik
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Der traditionelle Burschenschafterball in der Wiener Hofburg sorgt immer wieder für Proteste, doch in diesem Jahr war die Kritik besonders laut. Denn die von Gegner vor allem für eine Zusammenkunft von Rechtsextremen gehaltene Tanzveranstaltung fand ausgerechnet am Internationalen Holocaustgedenktag statt.

Unter den Gästen war auch der Chef der rechtspopulistischen FPÖ, Heinz-Christian Strache. Er sagte: “Bei den Ballbesuchern sind keine Extremisten, wie das immer dargestellt wird. Das ist eine Hetze, die die Menschenwürde der Ballbesucher verletzt.”

Die Veranstalter sagten, der Ball finde immer am letzten Freitag im Januar statt, somit sei der Zusammenfall mit dem Holocausttag in diesem Jahr Zufall. Unterdessen protestierten vor der Hofburg mehrere tausend Menschen gegen den Korporations-Ball.

Die Gegendemo blieb weitgehend friedlich. Es war das letzte Mal, dass der Ball in der Hofburg stattfand. Die Hofburg-Betreiber hatten einen entsprechenden Veranstaltungsvertrag gekündigt.