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Russland: Putin-Kandidatur bewegt die Massen

Russland: Putin-Kandidatur bewegt die Massen
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In einem Monat finden in Russland Präsidentschaftswahlen statt. Und Ministerpräsident Wladimir Putin will sie gewinnen. Die Bevölkerung ist geteilter Meinung über dieses Ansinnen und drückt dies auch klar und deutlich aus. So gingen wieder Zehntausende Gegner Putins auf die Straßen in Moskau und anderen Städten des Riesenlandes. Auch von Temperaturen um die minus 20 Grad ließen die Demonstranten sich nicht abhalten, zu denen viele Bürgerrechtler und Intellektuelle gehörten. Sie wollen, so sagen sie, vor allem, dass Putin abhaut.

Auf der anderen Seite die Unterstützer Putins, der zwischen 2000 und 2008 bereits zweimal Präsident Russlands war. Fast 140 000 Pro-Putin-Demonstranten sollen es nach Angaben der Polizei in Moskau gewesen sein. Aus kremltreuen Reihen hieß es, man habe nun die Initiative ergriffen, um nicht nur den Gegnern die Straßen zu überlassen. Putin selbst war derweil auf Wahlkampftour weit weg von Moskau. Er sagte, falls seine Unterstützer Strafe zahlen müssten, weil womöglich mehr als erlaubt auf den Straßen waren, so würde er sich an der Zahlung beteiligen.

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