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Winterwetter: Papst sagt Audienz ab

Winterwetter: Papst sagt Audienz ab
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Weite Teile Europas sind fest im Griff der sibirischen Kälte. Besonders ernst ist die Lage in der Ukraine. Dort fielen die Temperaturen auf unter minus 30°. Die Regierung ließ Zelte zum Aufwärmen aufstellen. Die Zahl der Kältetoten stieg auf 121, viele davon sind Obdachlose: “Ich lebe in einem Obdachlosenheim, aber sie vertreiben uns um 8 Uhr morgens. Wohin soll ich gehen? Es ist gut, dass sie diese Wärmestuben eingerichtet haben”, lobt Olexander.

In Sarajevo fiel mehr als ein Meter Schnee. Der Flughafen wurde gesperrt. Die beiden Staatspräsidenten von Kroatien und Serbien sitzen nach einem Gipfel mit ihrem Kollegen aus Bosnien-Herzegowina in Sarajevo fest. Zahlreiche Passagiere mußten im Flughafengebäude übernachten: “Wir warten jetzt schon zwei Tage auf einen Flug. Niemand sagt uns etwas, nichts passiert, wir wissen nicht, was wir tun sollen”, klagt Ducim Tahroglu aus Istanbul.

In Rom wirkte sich das ungewöhnliche Winterwetter auch auf den Terminplan des Papstes aus. Wegen des starken Schneefalls und der nichtgeräumten Straßen musste Benedikt XVI. eine Großaudienz absagen. Der Papst empfinde den ungewöhnlich starken Schneefall in Rom “wie einen Gruß aus der winterlichen bayerischen Heimat”, erklärte sein Privatsekretär Georg Gänswein am Samstag gegenüber Radio Vatikan.


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