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Madrid macht ernst: harte Reform des Arbeitsmarktes

Madrid macht ernst: harte Reform des Arbeitsmarktes
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Nicht nur Griechenland, auch Spanien unternimmt weitere Anstrengungen, um aus der Schuldenkrise zu kommen. Das Kabinett in Madrid verabschiedete eine tiefgreifende Reform des Arbeitsmarkts. Durch sie sollen etwa Arbeitgeber größere Flexibilität bei Einstellungen, aber auch bei Entlassungen bekommen. Auch will die neue konservative Regierung Zeitarbeitsverträge zurückdrängen.

Scharfe Kritik an dem Maßnahmenpaket kommt von Gewerkschaften und Linksopposition. Die Reform zerstöre die Reste des Sozialstaats, sagt der Abgeordnete Alberto Garzon. Spanien helfe damit nur Konzernen, Banken und großen Privatvermögen.

Die Regierung kündigte angesichts der galoppierenden Arbeitslosigkeit noch weitere Maßnahmen an. Im laufenden Jahr wird Berechnungen der Bilbao-Bankengruppe zufolge ein knappes Viertel der erwerbsfähigen Bevölkerung ohne Beschäftigung sein, ebenso 2013.

Bereits die sozialistische Vorgängerregierung hatte das Arbeitsrecht reformiert, ohne allerdings die gewünschte Wirkung zu erzielen. Aber auch die konservativen Nachfolger räumten ein, dass wegen der zweiten Rezession in Spanien in weniger als drei Jahren nicht mit einer raschen Wende am Arbeitsmarkt zu rechnen sei.

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