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Kämpfe in Homs gehen weiter

Kämpfe in Homs gehen weiter
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Der bewaffnete Konflikt in Syrien weitet sich aus. In der Wirtschaftsmetropole Aleppo wurden gestern erstmals zwei Bombenanschläge verübt. Dabei kamen mindestens 28 Menschen ums Leben, über 200 Menschen wurden verletzt.

Staatliche Medien berichteten, die Sprengsätze seien von zwei Selbstmordattentätern der Opposition gezündet worden. Die Regimegegner wiesen das zurück und beschuldigten die Staatsführung, die Bluttaten selbst verübt zu haben.

In der Oppositionshochburg Homs gehen die Kämpfe unterdessen unvermindert weiter. Bei einem Angriff auf sunnitische Viertel wurden mindestens vier Zivilisten getötet. Die Stadt ist seit Tagen von der Versorgung abgeschnitten. Menschenrechtsorganisationen sprachen von einer humanitären Katastrophe.

Auch aus Damaskus wurden Kämpfe gemeldet.

Libanons Armee verstärkte ihre Stellungen entlang der Nordgrenze zu Syrien. Die Auseinandersetzungen weiteten sich inzwischen über die Landesgrenze hinweg aus.

In der nordlibanesischen Stadt Tripoli lieferten sich al-Assad Unterstützer und Gegner heftige Feuergefechte. Ein Mensch kam ums Leben, mehrere weitere wurden verletzt. Die Küstenstadt wird von sunnitischen Muslimen dominiert, die den Aufstand gegen das syrische Regime unterstützen.

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