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Tote bei Gefängnisbrand in Honduras

Tote bei Gefängnisbrand in Honduras
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Bei einem Gefängnisbrand in Honduras sind mehr als 300 Menschen ums Leben gekommen. Das Feuer im Gefängnis von Comayagua wurde offenbar von einem der Häftlinge verursacht. Viele der Insassen verbrannten in ihren Zellen bis zur Unkenntlichkeit.

Noch während der Löscharbeiten stürmten Angehörige die Haftanstalt. Die wütenden Familien forderten, über das Schicksal der rund 800 Insassen informiert zu werden.

“Die Wachen hätten die Türen öffnen müssen”, sagt eine junge Frau. “Haben sie aber nicht, sie haben mitten in der Nacht auf sie geschossen. Es ging ihnen nur darum ihre Flucht zu verhindern, nicht aber ihren Feuertod.”

Der Präsident von Honduras, Porfirio Lobo, kündigte Reformen im Strafvollzug an: “Wir werden die Bedingungen in den Gefängnissen überdenken und sehen, was sich verbessern lässt.”

Honduras hat eine der höchsten Mordraten der Welt. Die Gefängnisse des Landes sind chronisch überbelegt.