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Anklage gegen Manning erhoben

Anklage gegen Manning erhoben
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Im Militärverfahren gegen den mutmaßlichen Informanten der Internet-Enthüllungsplattform Wikileaks, Bradley Manning, ist unter anderem wegen des Kapitalverbrechens “Unterstützung des Feindes” Anklage erhoben worden. Bei einer Anhörung im Dezember hatte die Verteidigung zur Milde aufgerufen. Durch die Enthüllungen sei kein Schaden entstanden. 30 Jahre Haft für Manning seien daher angemessen. Die Anklage vertrat den Standpunkt, es gebe erdrückende Beweise, dass der ehemalige Geheimdienst-Analyst während seines Einsatzes im Irak “konstant, bewusst und methodisch” interne Dokumente aus regierungseigenen US-Computern gezogen habe. Wikileaks hatte 2010 und 2011 detaillierte Informationen über die Kriege im Irak und in Afghanistan sowie unzählige Diplomatendepeschen im Internet veröffentlicht.

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