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Rettung von Verletzten in Homs

Rettung von Verletzten in Homs
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In der syrischen Oppositionshochburg Homs hat die Rettung von Verletzten begonnen. Nothelfer des Roten Kreuzes und des Roten Halbmondes evakuierten erstmals 27 verletzte Frauen und Kinder aus dem Viertel Baba Amr.

Unter den Verletzten sind auch westliche Journalisten. Frankreichs Außenminister Alain Juppé forderte einen Sicherheitskorridor. “Ich habe bei den syrischen Behörden mit Nachdruck um Erlaubnis gebeten, unserem Botschafter Zutritt zu gewähren, damit er die Evakuierung der verletzten Journalisten organisieren kann.”

Die verletzte Reporterin Edith Bouvier bat in einem Video um Hilfe. Neben ihr steht der französische Fotograf William Daniels. Bisher ist unklar, ob die Journalisten in Sicherheit gebracht werden konnten.

Schon seit einer Woche fordert das Rote Kreuz eine Feuerpause zur Evakuierung der Verletzten. Die Verhandlungen mit den Behörden seien im Gange, erklärte ein Sprecher: “Das Rote Kreuz und der Rote Halbmond sind seit dem Nachmittag vor Ort in Baba Amr in Homs, um alle Verletzten ausnahmslos zu evakuieren. Dies geschieht in direkten Verhandlungen mit den syrischen Behörden und der Opposition.”

Das Viertel Baba Amr liegt seit Tagen unter schwerem Beschuss durch syrische Regierungstruppen. Allein am Freitag wurden in Syrien nach Angaben von Aktivisten wieder mindestens 66 Menschen getötet.

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