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Unzufriedene Iraner wollen nicht wählen

Unzufriedene Iraner wollen nicht wählen
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In einer Woche wird im Iran ein neues Parlament bestimmt. Aber viele der 48,2 Millionen Wahlberechtigten könnten aus Protest über die wirtschaftlichen Folgen der vom Westen verhängten Sanktionen auf eine Beteiligung an der Abstimmung verzichten. Die Wahlbeteiligung gilt deshalb als eigentlicher Gradmesser für die Unzufriedenheit in der Bevölkerung.

Als Favoriten im Kampf um die 310 Sitze galten die religiös orientierten Konservativen um Parlamentspräsident Ali Laridschani und die nationalistisch orientierten Kräfte von Präsident Mahmud Ahmadinedschad.

Eine Woche vor der Parlamentswahl im Iran hat der Wächterrat insgesamt 3444 Kandidaten offiziell zugelassen.

Weitere 1200 Kandidaten seien jedoch von dem Gremium, das über die ideologische und religiöse Zuverlässigkeit von Bewerbern entscheidet, abgelehnt worden, berichteten die staatlichen Medien.

Gründe für die Ablehnung von Kandidaten nannte der Sprecher des Rates, Abbas-Ali Kadchodaei, nicht. Auch deren Identität ist unbekannt.

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