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Lukaschenko lässt umstrittenes Todesurteil vollstrecken

Lukaschenko lässt umstrittenes Todesurteil vollstrecken
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Einer der beiden Männer, die wegen eines Anschlags in Weißrussland zum Tode verurteilt worden waren, ist trotz internationaler Proteste offenbar hingerichtet worden. Seine Angehörigen teilten mit, dass sie über die Vollstreckung des Urteils informiert worden seien. Der weißrussische Präsident Alexander Lukaschenko, der als letzter Diktator Europas gilt, hatte zuvor eine Begnadigung verweigert.

Die zwei Männer, beide Mitte zwanzig, waren vom Obersten Gerichtshof wegen des Anschlags auf die U-Bahn in Minsk im vergangenen April verurteilt worden. Bei dem Anschlag starben 15 Menschen, rund 300 wurden verletzt. Der Mangel an Motiven ließ Zweifel an der Anklage aufkommen. Die deutsche Regierung, die EU und Menschenrechtsorganisationen hatten an Lukaschenko appelliert, die Urteile nicht vollstrecken zu lassen.

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