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Keine Verschnaufspause für neu gewählten Bundespräsidenten

Keine Verschnaufspause für neu gewählten Bundespräsidenten
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Joachim Gauck nimmt an diesem Montag seine Amtsgeschäfte auf. Der erste Ostdeutsche in diesem Amt erhielt etwa 80 Prozent der Stimmen – 991 von 1228 Delegierten wählten ihn. Trotz solider Mehrheit in der Bundesversammlung: Mehr als 100 Delegierte aus dem eigenen Lager der CDU, CSU, FDP, SPD und der Grünen verweigerten dem früheren Bürgerrechtler der DDR die Zustimmung. Es gab 108 Enthaltungen.

Für die Gegenkandidatin der Linkspartei Beate Klarsfeld votierten 126 Delegierte. Damit erhielt die frühere Nazi-Jägerin mindestens drei Stimmen von Vertretern anderer Parteien.

Gaucks Vorgänger Christian Wulff war nach Korruptionsvorwürfen nach nur 20 Monaten im Amt zurückgetreten.

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