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Gewerkschaft will Italiens Reformen mit Generalstreik stoppen

Gewerkschaft will Italiens Reformen mit Generalstreik stoppen
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In Italien droht der Konflikt um die geplante Arbeitsmarkt-Reform zu eskalieren. Die grösste Gewerkschaft des Landes, CGIL, will die Bevölkerung zu einem Generalstreik aufrufen, um gegen die Reform Front zu machen. Umstritten ist vor allem die Lockerung des Kündigungsschutzes.

Die Gewerkschaft befürchtet Massenentlassungen, sollten die Pläne der Mehrparteien-Regierung Gesetz werden. Die Regierung des ehemaligen EU-Kommissars Mario Monti will mit der Reform dagegen verkrustete Strukturen aufbrechen, wodurch Italien wieder wettbewerbsfähig gemacht werden soll.

In Wochen langen Verhandlungen hatte Monti versucht, die Unterstützung der Gewerkschaften zu bekommen. Am Dienstag abend hatte er indes erklärt, die Zeit des Redens sei nun vorbei, nun müsse gehandelt werden.

Ein Vorpreschen ist für Monti politisch aber nicht ohne Risiko, da einer seiner Koalitionspartner der Gewerkschaft CGIL nahe steht.

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