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Türkei: Gewalt beim Neujahrsfest

Türkei: Gewalt beim Neujahrsfest
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Während der kurdischen Neujahrsfeiern in der Türkei ist die Situation weiterhin angespannt. In Istanbul haben rund hundert Kurden demonstriert. Hintergrund der Proteste: Gestern war es im Südosten des Landes zu Zusammenstößen zwischen Demonstranten und Sicherheitskräften gekommen. Mehrere Aktivisten wurden festgenommen.

In den Cudi-Bergen sind unterdessen fünf Polizisten einer Spezialeinheit bei Gefechten mit der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK getötet worden.

Das Neujahrsfest Newroz ist für die Kurden ein wichtiger Feiertag und wird oft von vielen zum Anlass genommen, um Autonomie zu fordern.

Jedes Jahr werden in der Türkei die Sicherheitsvorkehrungen verschärft, um Sympathiekundgebungen für die verbotene Kurdische Arbeiterpartei PKK zu unterbinden.

Bis zur Mitte der 1990er Jahre waren die Newroz-Feiern verboten, denn der türkische Staat betrachtete sie als bedeutenden Ausdruck einer verbotenen ethnischen Identität.

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