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Bevölkerung bei Parade zum Nationalfeiertag unerwünscht

Bevölkerung bei Parade zum Nationalfeiertag unerwünscht
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Mit Empörung haben zahlreiche Athener darauf reagiert, dass ihnen der Zugang zur traditionellen Militärparade zum griechischen Unabhängigkeitstag verwehrt wurde. Aus Sorge vor möglichen Protesten während Parade hatte die Polizei Teile der Hauptstadt großräumig abgeriegelt. Von den Orangenbäumen am Straßenrand wurden die Früchte gepflückt, um mögliche Wurfgeschosse zu beseitigen.

“So weit sind wir schon gekommen. Was für eine Art von Regime ist das?”, beschwert sich Nikolas Belezas. Und Petros Constantinou findet: “Die Polizeimaßnahmen sind Teil des Sparpaketes, weil mit allen diesen Maßnahmen die Demokratie stirbt. Wir müssen uns wehren, um die Demokratie zu retten”.

Es war das erste Mal, dass ein großer Teil der Parade für die Öffentlichkeit nicht zugänglich war. Nur geladene Gäste durften auf den Syntagma-Platz. Als Staatspräsident Karolos Papoulias am Grab des Unbekannten Soldaten einen Kranz niederlegte, skandierten Demonstranten auf der anderen Seite des Syntagma-Platzes “ihr Verräter, ihr Verräter”. Griechenland gedenkt am 25. März des Aufstandes gegen das Osmanische Reich im Jahre 1821.

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