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Bleihaltiger "Frieden" in Syrien

Bleihaltiger "Frieden" in Syrien
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Ein Waffenstillstand und zwar sofort – das ist einer von sechs Punkten des Syrien-Friedensplans. Syrien hat zugestimmt, so der UN-Sondergesandte Kofi Annan. Die syrische Opposition erlebt eine andere Realität – hier nicht nachprüfbare Amateurvideos aus Rastan in der Region Homs vom Tag, an dem Syrien “ja” sagte.

Zur gleichen Zeit jagten syrische Truppen offenbar Rebellen jenseits der Grenze zum Nachbarn Libanon.

Am Wochenende hatte Russland Annan seine volle Unterstützung zugesagt. Die Rückendeckung der Chinesen holte er sich persönlich ab.

Kofi Annan:

“Sie erkennen, wie andere Nationen, die Bedeutung der Krise und die Notwendigkeit, sie friedlich zu lösen, bevor die Sache zu radikal wird. Die chinesische Regierung will alles tun, um mit mir zusammenzuarbeiten, um sicherzustellen, dass wir dieses Problem friedlich lösen.”

Am Tag des “sofortigen Waffenstillstands” war Syriens Präsident Baschar al-Assad in Homs, inspizierte die Schäden im ehemaligen Rebellenviertel Baba Amr.

Gleichzeitig sei in Homs weiter gekämpft worden, so die Opposition. Acht Menschen seien gestorben.

Außerdem sieht der Syrien-Friedensplan vor:
Politische Gespräche, Abzug schwerer Waffen und Truppen aus Wohngebieten, Zugang für humanitäre Hilfe, Freilassung politischer Gefangener, Bewegungsfreiheit und freien Zugang für Journalisten.

mit Reuters, AP, dpa

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