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Beerdigung des Mörders doch in Toulouse

Beerdigung des Mörders doch in Toulouse
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Die algerische Regierung hat es abgelehnt, dass der islamistische Mörder Mohamed Merah in Algerien beerdigt wird. Der Franzose mit algerischen Wurzeln hatte insgesamt sieben Menschen erschossen, darunter an einer jüdischen Schule drei Kinder. Er war bei einem Feuergefecht mit Spezialeinheiten der Polizei ums Leben gekommen. Als Motiv für die Morde hatte er angegeben, er sei ein “Gotteskrieger” und handele im Namen des Islam.

Der Bürgermeister von Toulouse, Pierre Cohen, hatte zunächst versucht, eine Beerdigung in Toulouse zu verhindern. Toulouse sei nicht der geeignete Ort, sagte er. Nun hat Merah aber doch auf dem Friedhof Cornebarrieu außerhalb von Toulouse in der moslemischen Abteilung ein Grab zugeteilt bekommen.

Der Vater des Mörders kündigte an, er werde den französischen Staat verklagen, weil sein Sohn von französischen Polizisten getötet wurde. Präsident Nicolas Sarkozy äußerte sich “empört” über das Vorhaben des Vaters. Sarkozy lobte die Arbeit der Polizei und bescheinigte den Beamten beim Einsatz gegen den Mörder entschlossenes, mutiges Handeln ohne Fehler.

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