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Tränengas gegen Palästinenser

Tränengas gegen Palästinenser
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Am “Tag des Bodens” haben sich israelische Sicherheitskräfte und palästinensische Demonstranten an mehreren Orten Straßenschlachten geliefert. An einem Kontrollpunkt nördlich von Jerusalem gingen die Sicherheitskräfte gegen Demonstranten vor, die sich an einem “Marsch auf Jerusalem” beteiligten. Am Damaskus-Tor zur Altstadt in Jerusalem trieb berittene Polizei mehrere Dutzend Demonstranten auseinander, auch in Bethlehem kam es zu Zusammenstößen.

Vor den Freitagsgeben beschränkte Israel den Zugang zur Al Aksa Mosche, einer der heiligsten Stätten des Islam. Nur noch über 40-jährige Palästinenser mit Wohnsitz in Israel dürfen auf den Al Haram al Sharif, der von den Juden als Tempelberg bezeichnet wird.

“Der Tag des Bodens” ist für uns der Tag unserer Freiheit, unserer Würde, unserer Unabhängigkeit. Wir müssen weiter dafür kämpfen, dass wir unseren eigenen Staat, die Unabhängigkeit, die Freiheit erhalten”, erläutert der langjährige palästinensische Chefunterhändler Saeb Erekat.

Am “Tag des Bodens” gedenken die Palästinenser massiver Landenteignungen durch den Staat Israel. Zu den Kundgebungen unter dem Motto “Marsch auf Jerusalem” erwarten die Teilnehmer an den Grenzen Israels sowie bei Aktionen in Europa und Nordamerika bis zu zwei Millionen Menschen

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