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Präsidentenvereidigung im Schatten der Mali-Krise

Präsidentenvereidigung im Schatten der Mali-Krise
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Senegals neuer Präsident ist vereidigt worden. Macky Sall legte den Amtseid in einem Hotel in der Hauptstadt Dakar ab. Der 50-jährige Sall hatte sich bei einer Stichwahl Ende März mit zwei Dritteln der Stimmen gegen den langjährigen Amtsinhaber Abdoulaye Wade durchgesetzt. Er ist der vierte senegalesische Präsident seit der Unabhängigkeit des westafrikanischen Lands von Frankreich, aber erst der zweite demokratisch gewählte. Sall versprach, die siebenjährige Amtszeit auf fünf Jahre zu verkürzen und künfigte eine neue “Ära im Land” an. Mehrere afrikanische Staatschefs nahmen an der Vereidigungszeremonie teil.

Sie und weitere Mitglieder der ECOWAS kommen in Dakar zusammen, um erneut über Sanktionen gegen Mali zu beraten. Am 22. März hatte das Militär geputscht und Präsident Amadou Toumani Touré gestürzt. Die Städte Gao und Timbuktu im Norden des Landes fielen am Wochenende aber in die Hände der Touareg-Rebellen und der mit ihnen verbündeten Aufständischen. Sie kontrollieren damit einen Großteil des Nordens von Mali.

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